WIE SIEHT DEINE STADT AUS?

WIE SIEHT DEINE STADT AUS?

Einleitung

In dieser Lehreinheit werden der Tagesablauf und das Alltägliche behandelt., dafür ist es nötig, Tageszeiten und Uhrzeiten zu wiederholen und Verben des Alltags zu lernen. Andererseits wird es versucht, die Vorkenntisse (Hobbys) miteinzuführen, um den Lernstoff verständlicher zu machen.

Titel der Lehreinheit „WIE SIEHT DEINE STADT AUS?“

Schüler werden vom Lehrer angeregt, sich nochmals mit der deutschen Sprache zu beschäftigen, indem sie aktiv ihre Vorkenntnisse wieder in die Praxis umsetzen. Schüler sollen sich sicher fühlen und dabei versuchen, sich in Situationen, welche den Tagesablauf und den Alltag betreffen, auszudrücken. Sie sollen ihren eigenen Alltag beschreiben.

0. Grundlagen

Im zweiten ESO-Jahr werden Schüler im Alter von etwas 13 Jahre unterrichtet. Diese Schüler besuchen das zweite ESO-Jahr und sind im zweiten Jahr Deutsch. Sie besitzen noch keine umfangreiche Deutschkenntnisse und fällt es ihnen noch schwer, sich flieβend in der deutschen Sprache verständigen zu können.

Um die Lehreinheit am besten in die Praxis zu setzen, sollen die Schüler den Bezug zur Realität herstellen, d.h. sie sollen den Spracherwerb beim Ausdruck der als wichtig halten.

1. Allgemeine Ziele, die für ESO in dieser Lehreinheit zu verfolgen sind.

· Sich in einer Fremdsprache richtig ausdrücken und verstehen

· Informationen aus eigenen Quellen im Gebrauch erhalten, auswählen und schlieβlich wiedergeben.

· Sich eine passende Vorstellung von sich machen im Hinblick auf die Schwierigkeiten und Anpassungsfähigkeiten, die beim Gebrauch einer Fremdsprache auftreten.

2. Allgemeine Ziele für das Fach Deutsch im 2. ESO-Jahr

· Die mündliche und schriftliche Ausdruckfähigkeit durch situationsgerechte Aufgaben in Alltagssituation erwerben.

· Kommunikative Fertigkeiten in Kommunikationssituationen erwerben, um sich über fächerübergreifende Theme äuβern und verstehen.

· Verstehendes und selbständiges Lesen üben bezüglich der Interessen der Schüler. Das Lesen soll als belehrende und reizende Informationsquelle und Zugang zu anderen Lebenumfelder berücksichtigt werden.

· Schon erlernten Kommunikationsstrategien anwenden, um reale oder simulierte Aufgabenstellung erfolgreich zu lösen.

· Sich der Rolle der alltäglichen Kommunikation in Europa und auf den kanarischen Inseln bewusst werden

3. Bearbeitete Lernziele für diese Lehreinheit

· Sich mündlich und schriftlich über die Stadt äuβern

· Fragen über die Stadt und die Stadteinrichtungen stellen.

· Texte über ausländische Menschen und ihre Lebensformen (Städte und Länder) lesen.

· Rollenspiele über Situationen über die Stadt im Unterricht vorführen

· Sich der Rolle der alltäglichen Kommunikation in Europa, auf den kanarischen Inseln und auf Gran Canaria bewusst werden.

· Medien angemessen anwenden (Internet)

Um die Lerneinheit vollständig durchzufürhren, sind insgesamt sechs Stunden in Sicht. Es ist wichtig, alte Sprachkenntnisse aufzufrischen und zu wiederholen, denn es wird den Schülern beim Kommunizieren helfen. Es wäre auch angebracht, ähnliche Übungen und Aktivitäten, die schon früher durchgenommen wurden, zum Unterricht zu bringen.

Falls es Verstehenschwierigkeiten auftreten, ist es vorgesehen, eventuell den Verlauf und die Gestaltung der Lehreinheit zu ändern. Im diesem Fall werden andere Lehrstrategien verwendet, die zu selben Lernziele führen.

4. Vorkenntnisse der Schüler

Wie schon im Lehrplan erwähnt, sind die Schüler im zweiten Jahrgang der Sekundarstufe.

Sie besitzen grundlegende Sprachkenntnisse über die Freizeitsaktivitäten

Informationen erfragen

· Städte und Länder

· Liegen

· „von“

Informationen verstehen und geben

· Dritte Person Plural „gehen“

· Präpositionen „in“ „aus“

· Verbformen im Präsens

Im Verlauf der Lehreinheit sind die Gestaltung des Lehrprozesses und die sprachliche Schwierigkeiten der Schüler zu beachten:

· Gruppierung (Partnerarbeit, Einzelarbeit und Gruppenarbeit)

· Hilfe des Lehrers oder anhand der Materialen

Innerhalb der Lehreinheit sollen die Schüler selbstständig oder in Gruppen arbeiten. Selbstständiges Arbeiten und Lernen wird mit der Gruppenarbeit ergänzt. Die Schüler sollen ihr eigenes Lernwerk mit denen ihrer Mitschüler in Verbindung setzen und vergleichen; damit lernen sie neues kennen oder vertiefen in dem, was sie schon erworben hatten. Der Lehrer kontrolliert während des Gruppenarbeitsverlaufs und trägt unter bestimmten Umständen zur Gruppenarbeit bei. Aus diesem Vorgehen wird die Zusammenarbeit der Schüler als Ziel verfolgt.

· Rein sprachliche Schwierigkeiten

Sprachlich werden die Schüler auf folgende Schwierigkeiten stoβen:

· Interrogativadverbien

· Neue Vokabeln

· von / nach / über

· Endungen des Verbs „fähren“

5. Fächerübergreifende Themen

Die Schüler sollen sich während des Unterrichts mit fächerübergreifenden Themen auseinandersetzen, die mit dem Lernstoff verbunden sind. In dieser Lehreinheit werden folgende Themen angeschnitten:

· Gemeinschaft: Fragen über Hobbys können überall auf der Welt erfragt werden, darum wird den Schülern verständlich gemacht, wie wichtig es ist, mit anderen Menschen Kontakt aufzunehmen und mit denen kommunizieren.

· Interkulturelles Verstehen und Handeln: Die Sprache wird nicht nur als Lernstoff sondern auch als Mittel zur menschlichen Verständigung verstanden.

6. Lehrinhalte

I. Kommunikative Fertigkeiten

1. Wichtige Elemente einer Kommunikationssituation

– Sprache als Kommunikationsmittel betrachten: Kommunikationspartner, Situation, Zusammenhang innerhalb der Kommunikationssituation.

– Gebrauch der Gestik und der Mimik in der mündlichen Kommunikation zum Ausdruck der eigenen Hausbeschreibung

2. Anpassung an die Sprachsituation

– Angemesser Gebrauch der Elemente der Kommunikationssituation in Dialogen über die Hauseinrichtung und Warenerwerb

– Gebrauch der Gestik und der Mimik in Dialogen über die Hauseinrichtung und Warenerwerb.

3. Verstehen

– Globalverstehen der Kommunikationssituation und detalliertes Verstehen in gegenseitigen Dialogen

– Hauptinformationen aus den Dialogen und Beschreibungstexten zum Wiedergeben sammeln und auswählen.

4. Ausdrucksfähigkeit

– Mündliche Texte und schriftliche Texte nach einem Muster gliedern und selber entwerfen.

– Kontrollierte oder freie Interaktion der Gesprächspartner in den Dialogsübungen.

II. Pragmatische, sprachliche und landeskundliche Aspekte

1. Pragmatische Aspekte. Sprechaktfunktionen.

– Richtungen angeben

– Informationen über die Stadt und Stadteinrichtungen verstehen, erfragen und geben.

2. Sprachliche Aspekte

· Grammatik

– Adverbien „links“ „rechts“ „geradeaus“ „da“ „hier“

– Imperativgebrauch

– Satzverbindung „und“ „aber“ „oder“

– Höflichkeitsformeln

– Interrogativadverb „wohin“

· Lexik

– Stadt

– Verkehrsmittel

· Aussprache und Intonation

– Diphtong /ae/ fährst

Vokal /i:/ liegt

· Landeskunde

– Umgangsprachliche Formen in Deutsch: Personalpronomen „du“

– Höfliche Form in Deutsch: Personalpronomen „Sie“

– Deutsche Grussformel im deutschen Sprachraum

III. Sprachreflexion

· grundlegende Bildung der Verben (fahren, gehen, liegen, sein) kennen

· Einzel- und Gruppenarbeit

IV. Schülerhaltung zur Sprache

1. Bedeutung der menschlichen Kommunikation

· Annahme der deutschen Sprache als Kommunikationsmittel im Unterricht zur Durchführung der Dialoge

· Hemmungsloses Verhalten den Mitschülern gegenüber

2. Interkulturelles Lernen

· Interesse an anderen Lebensformen.

3. Das Erlernen einer Fremdsprache für wertvoll halten

· Fremdsprachen dienen zur weltlweiten Kommunikation

4. Elemente zum erfolgreichen Lernen, zur Persönlichkeitsentwicklung und gesellschaftlichen Bereicherung

· Gruppenarbeit schätzen

· Selbstwertgefühl

· Beklemmung vor dem Kommunizieren überwinden

7. Lehrmethoden

Aufgabe des Lehrers ist es, in den ersten Stunden Kognitivierungsübungen im Unterricht zur Vertiefung der schon im ersten Jahr behandelten Vokabeln einzuführen. Es wäre unangebracht, Grammatik- oder Lexikübungen vorzustellen, denn den Schülern fällt es schwer, sich in den ersten Stunden auf normale und zielgerichtete Übungen zu konzentrieren. Sowohl die Schüler als auch der Lehrer sollen sich aktiv am Lernen beteiligen.

Es wird in Gruppen zu vier, dritt oder zu zweit gearbeitet; abhängig von der Aufgabe werden die Schüler auch allein arbeiten. Die Aufgabenstellung wird bestimmen, wie man die Klasse aufteilt, in kleineren oder gröβeren Gruppen.

Im Fremdsprachenunterricht für Deutsch wird die Kommunikative Methode angewandt. Die kommunikative Methodik richtet sich nach den folgenden Prinzipien:

· Situativität: Die Schüler sollen im Unterricht mit oder den Schülern gegenüber simulierte Alltagssituationen vorspielen.

· Autentizität der Sprachvorbilder: Die Schüler verwenden die sprachliche Mittel, wie man sie in der Wirklichkeit verwendet.

· Einbettung des Lernstoffes in Alltagsgespräche: Jeder neue Lernstoff soll im Unterricht dialogisiert werden. Es macht den Schülern keinen Sinn, neuen Lernstoff zu erwerben, die nicht gebraucht werden kann.

· Üben im Kontext: Die Schüler sollen den Lernstoff mit einem vom Lehrer gegebenen Kontext (auf der Strasse, auf einer Party, in der Schule…) in die Praxis umsetzen.

Ziel und Aufgabe des Fremdsprachenunterrichts ist es nicht, Grammatikkenntnisse zu lernen. Es ist vielmehr wichtig, dass der Schüler lernt, seine Fremdsprachenkenntnisse im Alltag anzuwenden. Im Verlauf des Fremdsprachenlernens sollen die Fertigkeiten (Hören, Sprechen, Lesen, Schreiben) geübt werden, um sie in der „Unterrichtsrealität“ anzuwenden.

„Die Sprechakttheorie betrachtet die Sprache nicht als ein System von Formen, sondern als ein Aspekt menschlichen Handelns“[1], d.h. der Lehrer soll nicht nur Grammatische Kenntnisse behandeln; die Schüler werden die sprachliche Kenntnisse nicht mehr interessant und anreizend, wenn sie die Fremdsprache nicht als Gebrauchssprache betrachten.

Die Grammatik und die Themen werden progressiv und nach Sprechabsichten aufgegliedert und dann eingeführt. Die Schüler sollen sich dabei auf einfachsten Formulierungen und pragmatisch sinnvolle Rollen und Situation konzentrieren. Themen (Informationen über sich selbst und die anderen) werden mit einer Rolle (Gespräche im Unterricht), mit einer Sprechintention (Eigenschaften erfragen und angeben) und mit einem Grammatikpensum (regelmäβige und unregelmäβige Verben) verbunden.

Man wird davon ausgehen, dass die Schüler die wichtigsten Fragen zur persönlichen Information kennen und dass sie mit Hilfe des Lehrers sie richtig benutzen werden können. Damit die Auffrischung und Wiederholung der Kenntnisse glatt vorgeht, werden Aktivitäten und Übungen verteilt, die allmählich Vorkenntnisse einführen.

Es werden mündliche Übungen bevorzugt, nachdem die Schüler schriftlich und in Gruppen sämtliche Fragen zur Kontaktaufnahme verarbeitet haben. Hören, Verstehen, Sprechen und Schreiben werden im Unterricht geübt.

8. Pädagogische Reaktionen auf individuelle Unterschiede bei den Schülern

In dieser Einheit werden auch Schüler in Rücksicht genommen, die Verständnisschwierigkeiten aufweisen. Denen wird geholfen, indem man ihnen zusätzliche und einfachere Übungen gibt. Der Lehrer soll bei diesen Schülern ständig kontrollieren und immer eingreifen, wenn es nötig ist. Bei den Schülern, die nicht an die Unterrichtssituation aufgrund schlechten Benehmens oder grossen Lernschwierigkeiten anpassungfähig sind, soll der Lehrer in den Rollenspielen und Fragen-Antworten-Spielen besonders aktiv mitmachen.

Falls es im Unterricht einen Schüler gibt, der geistig behindert ist, ist es vorgeschrieben, sich an die dafür zuständige Person zu wenden. Nur mit dem Kontakt mit fachlich qualifiziertem Personal kann man solche Schüler beim Lernen Hilfe leisten.

9. Medieneinsatz

· Tafel und Kreide

· Karten

· Heft

· Folie

· Tabellen

· Internetseite

· Tageslichtprojektor

· Klassegruppierung

Zeitliche Abfolge der Lehreinheit

· Einstiegsaktivitäten (drei Stunden)

Thema: Die Stadt

Verkehrsmittel

Sprachliche Mittel: Himmelsrichtungen

„fahren“

„wohin“

„von …nach …über“

„mit dem Zug“

Aktivitäten: Landkarte

Übungsblätter

Zugschilder und Fahrkarten

Postkarten

· Entwicklungsaktivitäten (vier Stunden)

Thema: Erfurt

Stadteinrichtungen

Richtungsangaben

Orientierung

Sprachliche Mittel: „ links“ „rechts“ „geradeaus“ „da“ „hier“

„wo“ „wohin“

Imperativgebrauch

Aktivitäten: Piktogrammen

Stadtpläne

www.bahn.de / www.stadtplan.de

Schlussaktivitäten (zwei Stunden)

Thema: Richtungen

Orientierung

Stadtbeschreibung

Sprachliche Mittel: Imperativgebrauch (Wiederholung)

Aktivitäten: Test (achte Stunde)

Folie

Text

Übungsblatt

Buch“Deutschland“

www.google.de


VERLAUF DER LEHREINHEIT

Lehreinheit 5

ERSTE STUNDE

1. Vorstellung der Lehreinheit (10 Minuten)

2. Landeskunde (20 Minuten)

Eine Landkarte wird an die Tafel gehängt. Eine ähnliche Landkarte wird kopiert und an die Schüler verteilt. Daraufhin werden Postkarten an die Schüler gegeben. Sie sollen anhand der Landkarte die Städte auf den Postkarten finden. Der Lehrer hilft dabei.

Die Schüler sollen sie ihre Zeit nehmen und sich die Postkarte anschauen, so lange wie sie wollen.

3. Kognitivierung (15 Minuten)

Vorkenntnisse: Stadt / Land

Neue Kenntnisse: Hauptstadt

im Norden / im Süden / im Westen / im Osten / im Zentrum

liegen

Neue Vokabeln werden verständlich gemacht.

Bevor man deutsche Städte beschreibt, werden die neuen Vokabeln im Bereich der spanischen Städte angewandt.

· Wo liegt Madrid?

· Madrid liegt im Zentrum von Spanien

Anhand der Landkarte werden deutsche Städte mündlich beschrieben.

4. Aufgabestellung (10 Minuten)

Die Schüler bekommen ein Übungsblatt. Sie sollen es bis zum Ende der Stunde fertig geschrieben haben. Wer damit nicht fertig ist, soll es als Hausaufgabe machen.

Übungsblatt 1

1. Berlin ist die____________________ von Deutschland

a) Stadt b) Hauptstadt c) Land

2. Spanien ist ein___________________

a) Stadt b) Hauptstadt c) Land

3. Barcelona ist eine_________________

a) Stadt b) Hauptstadt c) Land

Ergänzen Sie. „im Norden“ „im Süden“ „im Westen“ „im Osten“ „im Zentrum“

1. Spanien liegt__________________ von Europa

2. Deutschland liegt_____________________ von Europa

3. Madrid liegt _______________________ von Spanien

4. Berlin liegt ________________________ von Deutschland

5. Frankfurt liegt_____________________ von Deutschland

6. München liegt _____________________ von Deutschland

7. Hamburg liegt _____________________ von Deutschland

8. Köln liegt_________________________ von Deutschland

Beantworte die folgenden Fragen

1. Liegt Barcelona im Westen von Spanien?

2. Liegt Hameln im Süden von Deutschland?

3. Liegt Leipzig im Osten von Deutschland?

4. Liegt Bielefeld im Norden von Deutschland?

Lehreinheit 5

ZWEITE STUNDE

1. Hausaufgabenverbesserung (10 Minuten)

2. Verb „fahren“ (20 Minuten)

Sprachmittel: „wohin“ „fahren“ „von ….nach….über“ „mit dem Zug“

Das Verb fahren wird erklärt und konjugiert. Die Schüler werden auf die unregelmässige Form des Verbs aufmerksam gemacht.

· Der Lehrer zeigt Zugschilder. Sie werden an jede Gruppe verteilt. Sie sollen auf der Karte die Strecke kennzeichnen.

· Wohin fährst du?

· Ich fahre mit dem Zug von Passau nach Dresden über Leipzig

Der Lehrer geht um die Klasse und fragt. Die Gruppe, die fertig sind, bekommen eine neue Aufgabe. Diesmal ist die Aufgabe zu zweit zu machen. (woher / wohin)

Fahrkarten werden verteilt

3. Partnerarbeit (20 Minuten)

Passwort-Deutsch (2 Blätter zu Zugstrecken)

4. Ende der Stunde (5 Minuten)

Die Schüler werden aufgefordert, über Verkehrsmittel und die besondere geographische Situation der kanarischen Inseln.

Lehreinheit 5

DRITTE STUNDE

1. Einstieg (15 Minuten)

Vorkenntnisse: „mit dem Zug fahren“

Neue Kenntnisse: mit dem Flugzeug fliegen / nach Hause gehen

„mit dem Zug“ „mit dem Bus“ „mit dem Schiff“

„mit dem Flugzeug“ „mit dem Auto“ „mit dem Fahrrad“

· Wie fährst du von Tenerife nach Gran Canaria?

· Mit dem Schiff

2. Konsolidierung (35 Minuten)

· Übungsblatt 2. Übung 1 (Klasse) und 2 (Klasse) (15 Minuten)

· Reisepläne: (20 Minuten)

Die Schüler arbeiten zu zweit. Sie bekommen Reiseziele, die sie mit den Verkehrsmitteln verbinden sollen.

· Wie fährst du von Maspalomas nach Las Palmas?

4 Ich fahre mit dem Bus und mit dem Auto, aber nicht mit dem Zug

· Wie fährst du von Las Palmas nach Tenerife?

4 Ich fliege oder sie fahren mit dem Schiff, aber nicht mit dem Bus

3. Ende der Stunde (5 Minuten)

Hausaufgabestellung: Übungsblatt 2. Übung 3

Übungsblatt 2

1. „fahren mit?“

4 Wie fährst du von Tenerife nach Gran Canaria?

4 Wie fährst du von Madrid nach Barcelona?

4 Wie fährst du von Las Palmas nach Maspalomas?

4 Wie fährst du von Berlin nach München?

4 Wie fährst von zu Hause zur Schule?

4 Wie fährst du von Madrid nach Gran Canaria?

4 Wie fährst du von Prag nach Köln?

2. Was ist richtig?

· Ich fahre von München im Süden / im Norden mit dem Fahrrad / Auto.

· Ich fahre von Las Palmas nach Tejeda mit dem Schiff / mit dem Bus

· Ich fahre von Tenerife nach La Palma mit dem Schiff / mit dem Bus

· Ich fahre von La Coruña im Norden / im Osten nach Lérida mit dem Schiff / mit dem Bus

· Ich fliege mit dem Flugzeug / mit dem Bus von Madrid / nach Las Palmas

3. Wie viele Möglichkeiten?

Nach Las Palmas: Ich fahre mit

Nach Hause:

Nach Madrid:

Nach Barcelona

Nach Maspalomas:

Lehreinheit 5

VIERTE STUNDE

1. Hausaufgaverbesserung (10 Minuten)

2. Wir sind jetzt in Erfurt (20 Minuten)

Jetzt wird duch Piktogramme die Stadtorte gelernt. Die Schüler bekommen einen Stadtplan von Erfurt. Sie haben ein paar Minuten, sich die ganze Stadt und die entprechende Piktogramma anzusehen.

Der Lehrer fragt nach der Situation

· Wo ist das Theater? Das Theater ist im Zentrum von Erfurt

Wortschatz: Theater / Post / Haltestelle / Bahnhof / Rathaus / Museum / Bibliothek

Kirche / Bank / Zoo / Schule / Kino / Kaufhaus / Schwimmbad

3. Richtungsangaben (15 Minuten)

Die Klasse arbeitet in Partnerarbeit. Jedes Paar bekommt einen Stadtplan. Es werden zum Text Fragen nach den Gebäuden gestellt.

Wo ist das Theater in Las Palmas? Wie heiβt es? (ilustrar plano)

4. Diskussion (10 Minuten)

Es wird über Städte und Einrichtungen in der Stadt diskutiert.

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Piktogramme

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DIE TOILETTEN INFORMATION DIE POST

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DER PARKPLATZ DIE HALTESTELLE DIE TANKSTELLE

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DER BAHNHOF DER AUSGANG DER EINGANG

Lehreinheit 5

FÜNFTE STUNDE

1. Einstieg (10 Minuten)

Übungsblatt 3 wird verteilt. Sie haben 10 Minuten, die Aufgabe zu lösen.

2. Richtungsangaben

Sprachmittel: links / rechts / geradeaus erst / dann da / hier

Kognitivierung: 10 Minuten

Aufgabe 1: 15 Minuten

Freiwillige Schüler werden gebeten an die Tafel zu gehen. Der Lehrer sagt einem Schüler „geradeaus“, „links“ und „rechts“. Er soll die Anweisungen befolgen. Wenn der Lehrer fertig, übernehmen ein paar Schüler die Rolle des Lehrers.

Aufgabe 2: 20 Minuten

Die Schüler bekommen ein Blatt, wo Gebäude in der Stadt stehen. Der Lehrer fängt an: (Komm Bitte Seite 39)

· Wo ist der Turm? Geradeaus, erst links und dann rechts. Und da ist der Turm

Mündliche Übung: Beliebige Schüler werden gefragt. (10 Minuten)

Schriftliche Übung: Fragen werden gestellt und an die Tafel geschrieben (10 Minuten)

· Wo ist der Turm?

· Wo ist das Rathaus?

usw.

Die Fragen sollen zu Hause fertig beantwortet werden.

Lehreinheit 5

SECHSTE STUNDE

1. www.bahn.de (30 Minuten)

Anleitungen: Fahrpläne – Reiseankunft

Wortschatzhilfe: Hinfahrt / Rückfahrt / Verbindung suchen

Der Lehrer gibt jedes Paar zwei voneinander entferne Städte. Sie sollen auf der Bahn-Homepage die Städte angeben und die Strecke bestimmen. Wenn sie fertig sind, sollen sie sich melden. Der Lehrer fragt nach dem Muster:

· Wie fährst du nach Rostock?

· Ich fahre von München nach Rostock über Göttingen und Berlin

Sie werden mehrere Strecken gegeben. Sie sollen alle aufgeschrieben haben.

2. www.stadtplan.de (30 Minuten)

Wortschatzhilfe: Strasse Taunusstr.

Zum Vorstellen zeigt der Lehrer, wo er gewohnt hat.

Die Schüler sollen durch die Stadtpläne gehen. Sie sollen eine Stadt und eine Strasse (vom Lehrer vorgegeben) angeben. Danach sollen sie auf dem Stadtplan nach Gebäuden suchen, die im Unterricht behandelt worden waren. Dabei sollen sie sagen wie das Gebäude heiβt.

· Das ist eine Kirche. Sie heiβt St. Marien

Lehreinheit 5

SIEBTE STUNDE

1. Text 1 (15 Minuten)

Neues Sprachmittel: Imperativgebrauch

Vorkenntnisse: Dritte Person Plural “gehen”

2. Informationen suchen

· Folie1. Der Lehrer gibt Beispiele. Eventuell mit Schülern. (10 Minuten)

· Text leise lesen. Eventuell werden Fragen gestellt (10 Minuten)

· Jeder Schüler bekommt zwei kleine Texte. An der Wand hängen Stadtpläne, wo Richtungen angegeben sind. Sie sollen Text 1 oder Text 2 einem Stadtplan an der Wand zuordnen. (Spielend Deutsch lernen) (15 Minuten)

3. Ende der Stunde (5 Minuten)

Die Schüler werden aufgefordert, bis zur nächsten Stunde die Vokabeln über die Stadt zu lernen. Sie werden getestet

TEXT 1

Frau Müller: Entschuldigung

Herr Scholz: Ja, bitte

Frau Müller: Ich suche das Rathaus. Wie komme ich dahin?

Herr Scholz: Mhmm. Moment. Gehen Sie diese Strasse geradeus

Frau Müller: Die Taununstrasse?

Herr Scholz: Nein, die Luitpoldstrasse geradeaus, erst links und dann rechts.

Da ist das Rathaus

Frau Müller: Ist es sehr weit?

Herr Scholz: Nein, nur 10 Minuten zu Fuβ

Frau Müller: Gut, danke schön. Wiedersehen!

Herr Scholz: Bitte schön. Wiedersehen.

TEXT 2

Frau Müller: Entschuldigung

Herr Scholz: Ja, bitte

Frau Müller: Ich suche den Zoo. Wie komme ich dahin?

Herr Scholz: Mhmm. Moment. Gehen Sie diese Strasse geradeus

Frau Müller: Die Taununstrasse?

Herr Scholz: Nein, die Hubertstrasse geradeaus, erst rechts und dann links.

Da ist der Zoo.

Frau Müller: Ist es sehr weit?

Herr Scholz: Nein, nur 10 Minuten zu Fuβ

Frau Müller: Gut, danke schön.

Herr Scholz: Bitte schön. Wiedersehen!

Frau Müller: Wiedersehen!

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TAUNUSSTRASSE

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Übungsblatt 3

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MUSEUM THEATER NORDEN

KINO KIRCHE SÜDEN

SCHULE KAUFHAUS WESTEN

HALTESTELLE RATHAUS OSTEN

BANK ZENTRUM

POST

BAHNHOF

Lehreinheit 5

ACHTE STUNDE

1. Test (30 Minuten)

Der Schüler, der fertig wird, werden zusätzliche Übungen gegeben.

2. Stadtbeschreibung (25 Minuten)

Imperativformen: Gehen Sie / Fahren Sie

Vorkenntnisse: Möchten

· WO MÖCHTEN SIE FAHREN?

Die Schüler sollen den Nachbarn interviewen. Dabei soll der Schüler antworten. Eventuell werden Hinweise über Sehenswürdigkeiten gegeben.

HINWEISE: Las Palmas / Das Theater Pérez Galdos

Berlin / Die Mauer

Köln / Der Dom

Barcelona / La Sagrada Familia


WOHIN MÖCHTEN SIE FAHREN?

ICH MÖCHTE NACH___________________________

FAHREN SIE

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BESUCHEN SIE

GEHEN SIE

Lehreinheit 5

NEUNTE STUNDE

1. Wiederholung

www.passwort-deutsch.de

Lektion 2

Übungen 1

4

5

6

8

2. Wiederholung

Buch „DEUTSCHLAND“.

Eine Stadt wird gegeben. Sie sollen durchs Unterstreichen einen Stadtführer schreiben.

Sie dürfen bei www.google.de Informationen aus der Webseite herausholen. Die Stadtführer werden gesammelt und bewertet.

10. Bewertung

1. Die Schüler sollen sich innerhalb der Kommunikationssituation verständigen können. Zur Hilfe dürfen sie Mimik und Gestik als Mittel zur Kommunikation benutzen. Um die richtigen Verben und Verbformen zu verwenden, sollen die Schüler sich der Endungen klar werden. Die Rollenspiele, die im Unterricht vorgeführt werden, sollen realitätsnah durchgeführt werden.

2. Die Vorkenntnisse der Schüler werden angewandt, um eine bessere Verständigung zu schaffen. Der Schüler soll aus eigenen Vorkenntnisse und Quellen neue Informationen produzieren.

3. Die Schüler sollen richtige Informationen aus den Fragen des Lehrers bzw. der Mitschüler, um angemessene Antworten zu geben.

4. Die Schüler sollen zielgerichtete Informationen aus einem Text erschlieβen, um Informationen wiederzugeben.

5. Die Schüler sollen an Gesprächen und Rollenspielen teilnehmen; dabei sollen sie an die Sitution anpassende sprachliche und nichtsprachliche Mittel verwenden.

6. Die deutsche Sprache soll Unterrichtssprache bei jeder Aufgabe werden.

7. Die Schüler sollen sich für die Unterrichtsaufgaben interessieren; Beschreibung der eigenen Stadt bzw. des eigenen Wohnorts oder Angaben über die Stadt und die Stadteinrichtung und ihre Lage werden im Unterricht vorgestellt.

11. Bewertungsmittel

1. Der Schüler nimmt gern im Unterricht teil

2. Der Schüler am Ende der zweiten Phase der Lehreinheit schriftlich geprüft

3. Der Schüler wird mündlich innerhalb der ganzen Lehreinheit und durch ein Spiel am Ende der Lehreinheit geprüft.

4. Der Schüler soll die Aussagen anderer respektieren und den Verlauf des Unterrichts nicht verhindern

5. Hausaufgaben

Es ist auch zu betonen, dass die Schüler vom Lehrer innerhalb der Lehreinheit kontrolliert werden. Wichtig ist es auch, dass sie sich untereinander verbessern. Selbst- und gemeinsame Bewertung wird für nützlich gehalten.

12. Literatur

B.O.C. 30 / April / 2002 Richtlinien Deutsch für die Sekundarstufe (ESO)


[1] Neuner Gerhard und Hundfeld Hans. Methoden des fremdsprachlichen Unterrichts. Eine Einführung. Langenscheidt. Universität Gesamthochschule Kassel (GhK) 1993